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Keine Rente mit 70!

Zu Beginn der Woche erhob Bundesfinanzminister Christian Linder den ehemaligen Vorsitzenden der “Wirtschaftsweisen” Lars Feld zum “ehrenamtlichen Berater”. In dieser Funktion erneuerte Feld seine Forderung nach einer Koppelung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung. Seinen Berechnungen zu Folge ergäbe sich daraus eine Anhebung des Renteneintrittsalters auf “höchstens” 70 Jahre.

Die Idee, das Renteneintrittsalter zu erhöhen, ist ja nicht neu, sie wird seit Jahrzehnten gerne von arbeitgebernahen bzw. “liberalen” Kreisen vertreten. Neu ist eigentlich nur, dass Herr Feld nun offiziell als “Berater” von Herrn Lindner vorgeschickt wird, dem Volk die Hiobsbotschaft zu verkünden. Womöglich sollen die Bürger noch froh sein, wenn sie “nur” bis 69 arbeiten dürfen. Das sind Vorschläge aus der neoliberalen Mottenkiste, die wir von der AfD ganz klar ablehnen. Schon die Altersgrenze von 67 Jahren ist für viele Menschen berufs- oder krankheitsbedingt gar nicht zu schaffen. Eine weitere Anhebung draufzusatteln, ist nichts anderes als eine weitere drastische Rentenkürzung.

Und eins stört mich ganz gewaltig bei der ganzen Sache. Der Finanzminister hat anscheinend keine Mut selbst diese Botschaft zu verkünden. Dafür schickt er lieber einen angeblich “neutralen Berater” ins Rennen. Herr Lindner sollte zumindest den Mut haben, den Bürgern seine tollen Ideen selbst zu verkünden und nicht diese Versteckspielereien hinter Beratern betreiben! Mit uns als AfD ist eine weitere Erhöhung des Renteneintrittsalters jedenfalls nicht zu machen.”

https://www.tagesspiegel.de/politik/schwelle-ab-70-jahren-neuer-lindner-berater-feld-fuer-anhebung-des-renteneintrittsalters/28074534.html

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Ulrike Schielke-Ziesing

Bundestagsabgeordnete

Demokratie lebt vom Streit, von der Diskussion um den richtigen Weg. Nichts ist alternativlos.

Ulrike Schielke-Ziesing

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