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Bigotterie der politisch Linken

Was für eine erbärmliche Allianz: Linksradikale bejubeln den Tod von zwei jungen Polizisten, die Anfang Februar im Saarland bei einer Verkehrskontrolle erschossen wurden. Wie müssen sich die Angehörigen fühlen, wenn linke Hetzer ihre Freude über den niederträchtigen Mord an jungen Menschen Ausdruck verleihen, die gerade am Beginn ihres Berufslebens standen? Wie müssen sich deren Kollegen fühlen, die tagtäglich ihren Kopf für unsere Sicherheit hinhalten?

“ACAB”, = “All Cops are Bastards”, das gehört zur linke Folklore, wie das Abfackeln von Autos oder die Gewaltexzesse am 1. Mai. In letzter Konsequenz ist das die menschenverachtende Aufforderung zur Gewalt bis hin zum Mord. Billigend unterstützt wird das Ganze durch Medien, die es “satirisch” finden, wenn Polizisten als “Abfall” bezeichnet und auf den Müll gewünscht werden, wie das derdiedas (man weiß es nicht so genau) Hengameh Yaghoobifarah in der TAZ 2020 getan hatte.

Damit war eigentlich nur ausgesprochen, was viele ihrer Mitstreiter aus dem linken Milieu denken, die alles, was “Staat” ist, verabscheuen.  Wo immer Linke und Grüne regieren, und das ist überall, steht die Polizei unter “rechtem” Generalverdacht, der bei der Ausübung ihrer Aufgabe behindert wo es nur geht. So dürfen in Berlin afrikanischen Dealer nicht mehr kontrolliert werden, Razzien gegen arabische Clans gelten als rassistisch (Diskriminierung!) etc. Der Staat wird lieber zum zahnlosen Tiger, als womöglich politisch “unkorrekt”.

Seit Jahren steigen die tätlichen Angriffe auf Polizisten auf 85.000 (!) im Jahr 2020. Ähnlich geht es im Übrigen den Feuerwehrleuten und Sanitätern,  dem  medizinischen Personal in den Notaufnahmen der Kliniken, wie auch den Lehrern oder den Beschäftigten in den Bürgerämtern. Mit anderen Worten: Die Gesellschaft verroht, die Neigung zur alltäglichen Gewalt nimmt zu.

Dass es dabei so häufig Repräsentanten des Staates trifft, sollte ein Alarmzeichen sein, ist es aber nicht. Erklärungen dafür gibt es viele, ein Grund ist sicherlich: Auch massive Angriffe haben in der Regel keine Folgen außer der berühmten “Feststellung der Personalien”. Alles weitere versackt meist im völlig überforderten Justizsystem. Die beiden Mörder aus dem Saarland hätten gar keine Waffen haben dürfen, die Polizei stand schon mehrfach vor der Tür, passiert ist nichts. In einem solchen gesellschaftlichen Klima arbeiten Polizisten täglich, mit mieser Bezahlung, schlechter Ausrüstung,  psychisch und körperlich oft am Limit.  Wer möchte unter diesen Bedingungen noch Polizist werden?

Es ist unerträglich, mit welcher Bigotterie die politisch Verantwortlichen dieser Entwicklung seit Jahren, um nicht zu sagen, Jahrzehnten tatenlos zuschaut. Auch so kann man eine Gesellschaft zerstören. Wir sind auf dem besten Weg dazu.

https://www.welt.de/regionales/niedersachsen/article236629085/Nach-Tod-von-Polizisten-Polizei-beschlagnahmt-Hassplakat.html

https://taz.de/Abschaffung-der-Polizei/!5689584/

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Ulrike Schielke-Ziesing

Bundestagsabgeordnete

Demokratie lebt vom Streit, von der Diskussion um den richtigen Weg. Nichts ist alternativlos.

Ulrike Schielke-Ziesing

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