In seiner Grundsatzrede vom 24.03.26 vor Vertretern der Bertelsmann-Stiftung bekräftigte der Vizekanzler und SPD-Minister Lars Klingbeil, sich beim Thema Rente „viel stärker an den Beitragsjahren zu orientieren“. So sei es „ungerecht, wenn Menschen mit Ende 20 anfangen zu arbeiten und dann mit Anfang 60 früher in eine lange Rente gehen, weil ihre Arbeit oder ihr Vermögen es ihnen ermöglicht.“ Von einer früheren Rente für langjährig Erwerbstätige sprach er dagegen nicht.
Dazu erkläre ich als rentenpolitische Sprecherin der AfD-Bundestagsfraktion, Folgendes:
„Weil das Geld für seine verschwenderische Politik hinten und vorne nicht reicht, braucht es also eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit durch die Hintertür.
Es stellt sich die Frage, was daran ungerecht ist, wenn es Menschen gelingt, sich durch eigene Leistung eine auskömmliche Rente zu erarbeiten. Vor allem aber: Wie hoch gedenkt die SPD, das Rentenalter durch die Hintertür hochzusetzen? Denn für alle Arbeitnehmer, die länger gelernt haben, die studiert oder sich weitergebildet haben, bedeutet der Klingbeil-Vorschlag defacto eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit über 70 hinaus bzw. in der Realität eine Rentenkürzung. Genau das, nämlich die Kürzung von Renten der „Besserverdienenden“ hat ja bereits sein Kollege Lauterbach als Idee eingebracht.
Als AfD sagen wir: Solche Ideen sind mit der Realität des heutigen Arbeitslebens nicht vereinbar. Sie sind weltfremd, unsozial und überflüssig. Wir wollen daher die Regelaltersgrenze von 67 Jahren und die abschlagsfreie Rente nach 45 Arbeitsjahren sichern. Unseren entsprechenden Antrag werden wir daher erneut einbringen.“ https://dserver.bundestag.de/btd/21/021/2102165.pdf


