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Meine Gedanken zur Impfpflicht und wieso ich diese entschieden ablehne

Diese Woche hatten wir im Deutschen Bundestag eine sogenannte “Orientierungsdebatte” gehabt. Thema: Impfpflicht. Nach meiner persönlichen Meinung, hat die ganze Diskussion jetzt schon immensen Schaden angerichtet. Eine Impfpflicht – so sie denn kommen sollte – wäre in meinen Augen ein Desaster (abgesehen davon, dass die kaum umsetzbar wäre)! Das sehen wir bereits da, wo die Impfpflicht demnächst bereits greifen sollte: Im Gesundheitswesen. Die Beschäftigten sehen keinen Ausweg aus der Sackgasse und die Kliniken und Landräte warnen vor den Konsequenzen, die eine Impfpflicht bringen wird. Nicht zuletzt laufen bei den immer zahlenmäßig immer größer werdenden Protesten ganz viele Pfleger, Krankenschwester usw. auch dabei. Diese gesellschaftliche Spaltung würde durch die generelle Impfpflicht nur noch zunehmen und ist nicht hinnehmbar! Die Vorstellung, man könne das Virus mit einer möglichst hohen Impfquote irgendwie ausrotten (die sogenannte “No-Covid-Strategie”) mag sich vielleicht am Anfang gut angehört haben, ist inzwischen aber mehr als überholt. Das zeigen Länder mit einer nahezu 100 prozentigen Impfquote bestens. Fazit ist: Auch Geimpfte übertragen das Virus, auch Geimpfte werden krank und auch Geimpfte sterben – leider. Hier jetzt mit der Verantwortung gegenüber der Gesellschaft zu argumentieren bring nichts. Daher: wer sich impfen lassen will, kann das ja machen, aber frei und ohne indirektem Druck und in Abwägung der Pro & Contra! Wie ein mündiger Bürger. Denn das sind wir hier alle! Die Eigenverantwortung des Einzelnen ist gefragt. Die sachlich nicht zu begründende Ausgrenzung und Diffamierung der Nicht-Geimpften muss aber enden. Grundrechte sind nicht verhandelbar, sie gelten immer, unbegrenzt und ohne Vorbehalt. Auch eine “begrenzte Impfpflicht” (Für Menschen ab dem 50. Lebensjahr) ist falsch. Hier willkürlich zu differenzieren macht die Sache eher noch schlimmer. Es gibt keinen Verfassungsbruch “light” oder Grundrechte nur bis zu einem bestimmten Alter! Viele Bürger, die jetzt auf die Straße gehen, tun das nicht, weil sie Impfgegner sind – ich jedenfalls bin es nicht – sondern es sind (auch Geimpfte) Menschen, die sich Sorgen um die Rechtsstaatlichkeit und das soziale Klima in unserem Land machen. Andere machen sich Sorgen um ihre Gesundheit, und das zu Recht. Wir wissen inzwischen, die Impfung ist beileibe nicht so harmlos, wie man uns glauben machen wollte. Das weiß niemand besser als die Ärzte und Pflegekräfte, die sich täglich mit den Komplikationen und Impfschäden befassen. Dass die Impfbereitschaft gerade in diesen Berufsgruppen eher niedrig ist, spricht Bände. Auch deshalb darf es keine Impfpflicht geben. Ich habe meine Argumentationslinie auch in einem kurzen Erklärvideo zusammengestellt den ihr euch gerne hier anschauen könnt.
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Ulrike Schielke-Ziesing

Bundestagsabgeordnete

Demokratie lebt vom Streit, von der Diskussion um den richtigen Weg. Nichts ist alternativlos.

Ulrike Schielke-Ziesing

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